Inflation ist zurück – was bedeutet das jetzt für unser Geld?
Show notes
Inflation, Zinsen und Konjunktur sorgen aktuell wieder für viele Fragezeichen. Die EZB und die Fed halten sich mit weiteren Zinsschritten zurück, gleichzeitig bleibt das Inflationsrisiko bestehen. Was bedeutet das für die Wirtschaft – und vor allem für Anlegerinnen und Anleger?
Ilja Schröter spricht mit Haspa-Volkswirt Korbinian Dress über Inflation, Zinsen, Konjunktur und die Folgen für unser Geld.
Dabei geht es unteranderem um die Fragen:
- Warum bleiben EZB und Fed bei ihren Zinsen abwartend?
- Wie gefährlich sind neue Inflationsimpulse und sogenannte Zweitrundeneffekte?
- Was bedeuten Inflation und Zinsen für Sparguthaben, Anleihen und Aktien?
- Und was folgt daraus für langfristigen Vermögensaufbau und Altersvorsorge?
Eines gilt unabhängig davon, welches wirtschaftliche Szenario am Ende eintritt: Chancen nutzen. Resilienz leben.
Aktuelle Analysen und finden Sie wie immer unter www.haspa-kapitalmarkt.de
Bei Feedback oder Themenwünschen schreiben Sie uns gerne an kapitalmarkt@haspa.de.
Show transcript
00:00:00: Und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Auf course, dem Kapitalmarkt Podcast der Hamburger Sparkasse.
00:00:20: Mein Name ist Ilja Schröter.
00:00:23: Inflation Zinsen Konjunktur Drei Begriffe die gerade wieder ziemlich häufig in den Nachrichten auftauchen.
00:00:30: Die EZB und die amerikanische Notenbank FED haben ihre Leitzinsen zuletzt unverändert gelassen.
00:00:36: Gleichzeitig bleibt die Inflktion ein Thema!
00:00:40: Und auch bei der Konjunktor gibt es interessante Signale.
00:00:43: Deutschland ist im zweiten Quartal wieder gewachsen.
00:00:46: Gleichzeitig wurden frühere Wachstumszahlen teilweise deutlich revidiert.
00:00:52: Was also es eigentlich gerade los mit unserer Wertschaft?
00:00:54: Wie belastbar sind die Zahlen, mit denen wir täglich Schlagzeilen machen?
00:00:59: und vor allem was bedeutet das alles für unser Geld und für uns als Anlegerin und Anlegar?
00:01:06: Genau darüber spreche ich heute mit unserem Volkswert der Hamburger Sparkasse.
00:01:12: Moin Corbinian, schön dass du da bist.
00:01:15: Ja moin Ilja!
00:01:16: Schön hier zu sein.
00:01:17: Lass
00:01:17: uns zunächst mal auf die aktuelle Situation schauen.
00:01:20: Die EZB und auch die FED haben ihre Zinsen zuletzt nicht verändert.
00:01:25: Wenn man das als normaler Sparer oder Anleger hört dann fragt man sich vielleicht ja warum warten die Notenbanken eigentlich ab?
00:01:33: Was sind momentan die entscheidenden Faktoren?
00:01:35: oft die EZ B und FED.
00:01:37: Schauen?
00:01:38: Du hast es ja eingangs gesagt Das Dreieck sozusagen aus Inflationen, Konjunktur beziehungsweise Wachstum und Zinsen.
00:01:45: Das ist das was sich die Notenbank anschaut.
00:01:48: Das heißt um die Zinsens festzulegen schaut sie eben auf die zwei Themen.
00:01:52: einmal die Preise wie haben diese sich entwickelt?
00:01:54: Nämlich über das Thema Inflations- und dann immer auf der anderen Seite Wie hat sich die Konjunktion entwickelt also das wachstums Um dann zu entscheiden und es ist eben in den meisten Fällen doch oder Sagen wir mal so, es ist momentan eine Abwägung dass man sagen muss was ist einem jetzt wichtiger?
00:02:10: eben die Inflation zu bekämpfen oder doch etwas die Wirtschaft weiter laufen zu lassen.
00:02:15: Was sind das aktuell größere Thema?
00:02:17: Die Inflations- oder die konjunkturelle Entwicklung?
00:02:19: wie guckt ihr darauf?
00:02:20: Ja momentan ist natürlich die Ininflation das große Thema auf das geschaut wird und auch ich habe das jetzt so einfach dargestellt diese abwägungen.
00:02:28: aber gerade wenn wir jetzt drauf schauen woher kommt denn die inflation?
00:02:32: Es ist doch zu berücksichtigen, wo sie eben herkommt.
00:02:37: Im Momentan ist es Angebotsschock.
00:02:40: Wir wissen alle wie die Lage im Nahen Osten gerade ist.
00:02:42: Die Straße von Hormus wurde geschlossen und die Ölpreise sind gestiegen.
00:02:46: Das heißt das ist eben sogenannte Angebotschock.
00:02:49: Das Ölangebot wurde verknappt der Preis dafür ist gestiegen Und das trägt sich dann in Inflation rein.
00:02:55: Und das ist nicht die normale Situation mit einer klassischen Geldpolitik so bekämpfen kann Und auch da glaube ich, sollte ich kurz auswohlen wie denn Geldpolitik eigentlich klassischerweise wirkt.
00:03:06: Denn eigentlich ist es ja so die Inflation steigt normalerweise weil die Nachfrage steigt, weil die Konjunktur gut läuft und dann kann die EZB oder die Zentralbahn generell eben die Zinsen anheben, damit Investitionen bremsen und letzten Endes die Wirtschaft auch ein bisschen abkühlen.
00:03:24: Was dann wiederum zu weniger Nachfrage führt und damit wieder zu niedrigeren Preisen.
00:03:29: In dieser klassischen Situation ist es eben weniger eine Abwägungssache.
00:03:33: Momentan bei diesem Angebotsschock schon eher denn die ECB kann nicht einfach... Öldrucken und sagen wir bringen das auf dem Markt, sondern sie hat eben nur diesen indirekten Weg.
00:03:43: Und der hohe Ölpreis bremst eben schon von sich aus die Konjunktur so ein bisschen aus und dann wäre das eine doppelte Bremseffekt, so muss man es korrekterweise sagen, der hier eben von der ECB durchgeführt würde.
00:03:57: Gut ok, aber dann nehme ich mit dass die Notenbanken gerade schon ein Stück weit zwischen den Stielen sitzen.
00:04:02: Sie wollen auf der einen Seite die Inflation im Griff behalten gleichzeitig eine mögliche schwache Wirtschaft nicht zusätzlich belasten und würde fast sagen damit sind wir eigentlich schon mitten in unserem aktuellen Zinsforum auch zu finden auf hasbar-kapitalmarkt.de.
00:04:19: Eine Sache fand ich, wenn wir da nochmal kurze hingehen bei der aktuellen Konjunkturdiskussion besonders spannend.
00:04:25: Vor kurzem kam die Zahlen zum deutschen BIP im zweiten Quartal und ja kann man sagen die waren durchaus positiv zeigen einen besseren Trend für die deutsche Wertschaft.
00:04:35: Gleichzeitig das hast du mir am vorgespräch auch noch mal mitgeteilt worden.
00:04:38: Frühere Zahlen teilweise erheblich revidiert.
00:04:42: also Du hast mir im Vorfeld gesagt dass wir inzwischen rund eineinhalb Prozentpunkte über dem Stand liegen den wir vor den Revisionen hatten.
00:04:51: So ich als Nicht-Volkswert würde jetzt sagen, finde das erst mal ziemlich erstaunlich.
00:04:55: Die Frage ist natürlich ja wie kann es sein dass wir über eine Zahl wie das Wirtschaftswachstum sprechen?
00:05:01: Als wäre es gefühlt ne feste Tatsache und später verändert sich diese Zahl so deutlich?
00:05:09: Das ist für mich eine total spannende Frage und ist glaube ich was was man sich immer sehr bewusst machen muss wenn man eben mit Wirtschaftsdaten, vor allem mit volkswirtschaftlichen Daten arbeitet.
00:05:20: Denn das sind eben keine Messungen wie in der Naturwissenschaft und man weiß die Ertanziehung ist da und am Ende ist egal, wie man es macht.
00:05:30: Am Ende kommt man immer zu den gleichen Ergebnissen.
00:05:33: sondern gerade volks- wirtschaftliche Daten basieren letzten Endes auf vielen Konventionen, auf Befragungen, auf Messungen Und die sind dann eben auch revisionsanfällig.
00:05:42: Wenn zum Beispiel Definition geändert werden, muss eben auch geschaut werden wie führt das denn zu Veränderungen der Stelle?
00:05:49: Insofern haben wir jetzt so eine doch weitreichende Revision gesehen.
00:05:55: Wir wissen in den alten Daten hatten wir ... Manche haben das Wellblech Ökonomie genannt.
00:06:01: Wir hatten immer einen Quartal mit positiven Wachstumsraten, eins mit Negativen und es hat sich immer abgewechselt sodass das ein Wellbleich aussah.
00:06:10: Jetzt in den neuen Daten sieht man das eben nicht mehr so und sieht, dass jetzt zumindest zum Ende hin wir doch einen positiven Trend gesehen haben.
00:06:17: Drei Quartal in Folge Positives Wachstum.
00:06:20: ist es die Trendwende schwer zu bewerten weil eben die Revisionen damit reingespielt haben.
00:06:26: unter dem Strich sind wir auf dem Papier reicher als wir das noch vor der Datenveröffentlichung waren.
00:06:31: aber ich denke niemand hat persönlich einen Unterschied gemerkt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
00:06:36: Insofern ja eben immer Vorsicht bei der Bewertung von volkswirtschaftlichen Größen, von Makrozahlen denn die sind nicht Natur gegeben sondern eben von Menschen ermittelt und entsprechend auch fehleranfällig.
00:06:49: Jetzt hast du es eben gesagt und gestern auch im Vorgespräch.
00:06:52: Und ich habe mir diesen Einsatz, weil ich ihn ziemlich spannend fand und finde rausgeschrieben.
00:06:57: Volkswirtschaftliche Zahlen sind nicht Natur gegeben und unterliegen daher nicht die Natur gesetzten.
00:07:03: Sofort als ich das gelesen habe, mir natürlich die Frage stellt ja aufs... Bedeutet das denn jetzt für mich als Anleger?
00:07:09: Also wenn schon die Beschreibung der Vergangenheit später deutlich verändert werden kann, dann frage ich mich und damit dich.
00:07:15: Wie vorsichtig sollten wir denn mit Prognosen eigentlich für die Zukunft
00:07:19: sein?".
00:07:19: Ja,
00:07:20: das ist natürlich der Klassiker.
00:07:22: Prognose sind immer schwierig gerade wenn sie sich um die Zukunft handeln wie beim Professor gesagt hat.
00:07:27: Ich glaube es drückt sehr ganz gut aus.
00:07:29: Niemand hat die Glaskugel und weiß wie's kommt... lässt sich natürlich schon Trends erkennen und ich glaube, das ist dann eher das worauf man auch schauen sollte.
00:07:37: Nämlich in welche Richtung sich die Trends entwickeln statt jetzt auf die dritte Nachkommastelle zu schauen sondern eben die groben Pfeiler sind das Entscheidende.
00:07:46: Und am Ende ja sind das auch die Daten mit der die EZB und mit der alle Marktteilnehmer arbeiten.
00:07:53: Das heißt Ja Man ist nicht schlauer oder dümmer als die anderen Sondern alle haben die gleichen Daten mit denen sie arbeiten und leiten daraus Trend ab.
00:08:01: Und am Ende zumindest der Zinssatz ist dann doch was festgegeben ist und der sich nicht nachträglich ändert, im Normalfall sag ich jetzt mal.
00:08:09: Und dann eben doch Auswirkungen auf die Märkte haben kann.
00:08:12: Und auch die Märkte sind ja etwas, die dann auch fest sind.
00:08:16: insofern zumindest diese Seite lässt sich dann schon festhalten.
00:08:20: und wie gesagt übergeordnete Antwort es ist wichtiger auf die grobe Struktur auf die Trend zu schauen als auf die dritte Nachkommastelle.
00:08:27: Lass uns nochmal kurz auf das Thema Inflation zurückkommen.
00:08:30: Unser aktuelles Zinsforum beschäftigt sich intensiv mit der Frage, warum das Inflationsrisiko weiterhin relevant ist und man sagen für viele Menschen ist Inflition zunächst mal ganz einfach über die Preise steigen.
00:08:44: Das sehe ich wenn ich bei mir hier in der Osterfeldstraße einmal an einer Woche den Wocheneinkauf bei Edeka mache dass sie mich vor der Tür noch voll auf Straße wenn ich tanken gehe tanken muss.
00:08:54: ja volkswirtschaftlich ist es natürlich deutlich komplexer.
00:08:58: Hilf uns doch mal, oder mir zumindestens was genau macht eigentlich den aktuellen Inflationsausblick so schwierig?
00:09:05: Ja das ist genau.
00:09:06: da.
00:09:06: kommen wir wieder genau zu dem Thema Prognosen.
00:09:09: Und wenn du mir jetzt genau sagen könntest, wie sich der Ölpreis weiterentwickelt beziehungsweise sagen könnte es auf geopolitischer Ebene die Einigung zwischen Iran und USA weiterentwickelt dann könnte ich meine Prognosen auch deutlich genauer machen als wenn man das eben nicht weiß.
00:09:24: So geht's eben auch der EZB allen Prognostikern.
00:09:28: Man muss gewisse Annahmen treffen, wie sie sich die ÖlPreise weiterentwickeln denn diese sind nun mal kurzfristig eine der größten Einflussgrößen, die darauf wirken.
00:09:37: Und wir haben es gesehen, wir hatten die erste Einigung.
00:09:40: Da sind die Ölpreise wieder runtergekommen.
00:09:42: Wir hatten Preise an der Zapfsäule mit einer Einsformkomma und haben gedacht jetzt wird alles gut.
00:09:48: Naja dann ist der Tankrabatt ausgelaufen und die zweite Welle kamen wieder.
00:09:52: Es kam wieder zu Spannungen in der Golfregion.
00:09:55: Dann haben sie die Preise doch wieder reduziert Und jetzt sehen wir so ein bisschen die dritte Welle im Anmarsch.
00:10:01: Und wer weiß, wie es da weitergeht?
00:10:03: Manchmal fühlt sich schon an wie zu Corona-Zeiten, wo man nicht wusste kommt jetzt die zweite, dritte, vierte Welle und so ist es eben auch beim Ölpreis direkt.
00:10:11: Da habe ich noch gar nicht von den zweitrunden Effekten gesprochen.
00:10:14: Du hast gerade angesprochen... Ich würde mal kurz eine Kausalkette versuchen aufzumachen verbunden mit einer Frage.
00:10:20: also Energiepreise steigen Unternehmen haben höhere Kosten Löhne steigen Dienstleistungen werden peurer und daraus entsteht möglicherweise eine neue Inflationsdynamik.
00:10:33: Ja, wie groß ist denn diese Gefahr aktuell?
00:10:36: Das ist genau dieser Punkt.
00:10:38: das was ich in diesem kurzen Stichwort zweitrundendeffekte kurz angerissen habe dass es eben genau dieser punkt der auch eine gewisse Ungewissheit ausstrahlt und deren Größe eben besonders schwer abzuschätzen ist.
00:10:51: wenn man sich mal Studien dazu anschaut Hängt das in erster Linie von der Höhe und von der Dauer des initialen Schocks an, also des Ölpreisschocks.
00:11:00: Normalerweise sagt man wenn der nur drei Monate anhält sind die Zweitrundeffekte da vernachlässigbar.
00:11:06: Das wird kurzzeitig auf die Margen genommen der Unternehmen.
00:11:10: Die halten die Preise konstant ja und das wächst sich wieder raus.
00:11:13: aber so Ab drei Monaten bzw.
00:11:16: spätestens ab sechs Monaten ist dann doch mit zwei drunden Effekten zu rechnen, genau die Kausalkette, die du aufgemacht hast können wir auch für Energiepreise machen wenn die Agrarmaschinen natürlich Diesel brauchen sind das höhere Input-Kosten für den Landwirt.
00:11:29: der muss auch am Ende noch was davon verdienen und das gilt für die gesamte Volkswirtschaft.
00:11:33: und so können eben auch Lebensmittelpreise ansteigen.
00:11:37: und das sind eben oftmals die Preise die als erstes von zweitrunden Effekt betroffen sind.
00:11:44: am meisten sichtbar sind für die Konsumenten, weil man einfach fast täglich einkauft.
00:11:48: Und die Drittens eben am stärksten diejenigen Treffen, die wenig Geld haben, weil sie eben vergleichsweise viel Geld für Lebensmittel ausgeben.
00:11:56: Daher hat die EZB eben besonders auf diese Zweitrundeffekte ein besonderes Augenmerk drauf.
00:12:02: Sag mal wenn die Konjunktur jetzt schwächelt und angenommen die Inflation bleibt hartnäckig?
00:12:09: Was würde in einem solchen Szenario passieren?
00:12:12: Das ist das Schreckgespenst jeder Zentralbank, die sogenannte Starkflation.
00:12:18: Schwaches Wachstum oder sogar eine leichte Rezession verbunden mit einer erhöhten Inflation.
00:12:25: weil dann eben diese klare Aussage wir erhöhen jetzt die Zinsen um die Konjunktur abzubremsen und die Preise runter zu bekommen relativ hohe Opportunitätskosten hat.
00:12:35: denn wir sind ja schon in einem schwachen Wachström Und andersrum sollte man die Zinsen nicht erhöhen.
00:12:41: Kann es eben sein, dass die Inflation zu zweitrundenden Effekten führt und sich das dann früher oder später in eine Pricelohnspirale widerspiegelt?
00:12:49: Das heißt, die Kausalkette, die du eben schon aufgemacht hast, wenn wir die jetzt noch ergänzen um Löhne ... Denn wenn die Preise steigen sagen irgendwann Arbeitnehmer und Gewerkschaften ja die Kosten sind gestiegen Wir wollen jetzt auch mehr Gehalt bekommen das dann irgendwann auch führt dann wiederum zu höheren Inputkosten für die Unternehmen.
00:13:05: Die erhöhen wieder ihre Preise Und dann droht eben diese Preislohnpreisspirale oder Lohnpreislohnspirale.
00:13:12: Das wäre alles andere als Preistabilität, insofern das ist genau dieses Schreckgespenst der Zentralbanken weil sie dort eben in einer sehr, sehr harten Abwägungssituation sind was jetzt von den beiden Seiten das Schlimmere eigentlich ist.
00:13:27: Für mich als Anleger stellt sich natürlich die Frage Was bedeutet das denn jetzt also dieses Umfeld für mich?
00:13:33: Denn wenn ich dir so zuhör würde ich erstmal sagen Die Wirtschaft können wir nicht steuern und wir können auch nicht wissen, welches Szenario tatsächlich eintritt.
00:13:43: Was wir aber können ist uns hinsichtlich Geldanlage richtig aufstellen.
00:13:48: so nehmen wir mal jemanden nicht mich irgendjemanden fiktivist der heute Geld anlegen möchte und langfristig denkt also fünf sieben zehn Jahre und länger was bedeuten Inflationen und Zinsen für ihn?
00:14:01: konkret?
00:14:01: genau?
00:14:03: Ich würde mal anfangen mit dem Teil der Inflationen und das ist ja was, wenn wir uns jetzt mal ein Geldschein vorstellen.
00:14:09: Da steht zwar auch in zehn Jahren noch die gleiche Zahl drauf aber real gesehen verliert er eben an Wert.
00:14:15: Das heißt gibt diesen ominösen Kaufkraftverlust.
00:14:18: Das heisst für fünfzig Euro kann ich mir heute einen gewissen Warenkorb im Supermarkt leisten aber in zehn jahren werde ich mir von diesen fünfzig euro weniger leisten können als heute.
00:14:28: Und das ist eben genau dieser Kaufkraftverlust, der durch die Inflation zustande kommt.
00:14:33: und so wie man die Effekte auch positiv kennt – so kann da hier eben auch negativ zuschlagen nämlich der sogenannte Zinseszinseffekt denn auf die höheren Preise kommen dann wiederum auch höhere Preise und wenn dann jedes Jahr zwei Prozent auch nur, sag ich mal, als Ziel in der Inflasion darauf kommen wird das eben immer mehr und immer mehr.
00:14:50: Und umgekehrt auf der anderen Seite, auf den Zinsen gilt das Gleiche natürlich, dass wir auch dort Zinses-Zinseffekte haben.
00:14:57: Deshalb gilt es für den Anleger zu versuchen ein real Werterhalt zu schaffen.
00:15:03: Das heißt, dieser Wertverlust, der durch die Inflation kommt, durch die Zinssen aufgefangen wird Und in der aktuellen Situation geht das sogar ganz gut.
00:15:14: Aber man muss eben anlegen und sollte das Geld nicht in Bar unter der Matratze liegen haben, sondern eben zunehmend einen gewissen Zinssatz anlegen um eben den Inflationsverlust oder Kaufkraftverluste mehr auszugleichen.
00:15:25: Das heißt also ich kann schon sagen dass die Inflation hinsichtlich Kaufkraft bei Sichteinlagen, bei Bargeld-Sparguthaben also täglich verfügbar am Tagesgeld Schließfach, Bettmatratze... Ich würde es sogar sagen ist toxisch, oder?
00:15:38: Am langen Ende
00:15:40: Absolut, absolut.
00:15:41: Also gerade Bargeld das ist wirklich zu null Verzins und je kurzfristiger und je niedriger der Zins desto eher natürlich der Realwertverlust.
00:15:51: Und selbst bei ein Prozent oder zwei Prozent stellt sich ja immer noch die Frage wie lange eigentlich?
00:15:56: Wenn wir sehen wie die Inflationsraten aktuell sind hätte ich real immer noch eine Minus-Verzinsung auch da ist mehr haben konnte genommen nicht mitgeholfen.
00:16:03: welche Rolle können Aktien in einem solchen Umfeld spielen?
00:16:06: Jetzt natürlich die Frage, welches Szenario meinst du genau?
00:16:08: Wenn wir auf das Starkflations-Szenario schauen kann man sagen Aktien haben es da durchaus auch herausfordern.
00:16:15: Denn auf der einen Seite können sie durch die schwache Wirtschaft belastet sein.
00:16:20: Auf der anderen Seite kann's eben anleihen genauso schlecht gehen weil die Zinsen dann steigen sollten und Sie dadurch eben auch im Wert verlieren.
00:16:29: deswegen in so klassischen Starkflation-Scenarien greift man meistens auf ihr defensive, nicht-zyklische Aktien zurück.
00:16:37: Die eben gerade im Basiskonsumbereich unterwegs sind.
00:16:41: Das heißt unabhängig vom Konjunkturzyklus relativ konstant ihren Umsatz machen aber auch von den Preisanpassungen profitieren.
00:16:50: Wenn du jetzt sagst Szenario ganz grundsätzlich über die lange Frist sind Aktien natürlich unerlässlich ein sehr wichtiger Baustein da sie eben über eine lange Frist den Kapitaler halt darstellen, aber natürlich immer das Thema Schwankung noch mit da dran hängt bzw.
00:17:05: das Thema Risiko.
00:17:06: Wir kommen tatsächlich gleich nochmal mit Blick auf Inflation auf einen langfristigen Anlagehorizont vielleicht auch im Zusammenhang mit Altersversorgung Auch aus gründender Aktualität.
00:17:16: Wenn wir nochmal ganz kurz bei dem bleiben wo wir gerade waren dann sag ich wir wissen jetzt nicht genau wie sich Inflationszinsen und Konjunktur entwickeln werden.
00:17:26: Ist dann nicht gerade ein breit aufgestelltes und langfristiges Anlagekonzept wichtiger als die nächste wirtschaftliche Entwicklung, möglichst exakt vorherzusagen zugegeben?
00:17:37: Ich würde möglicherweise Spitzenrendite mitnehmen.
00:17:42: Aber doch am langen Ende empfehlenswert für den Gemeinanleger oder?
00:17:46: Ja
00:17:47: absolut richtig!
00:17:48: Das was ich eben gesagt habe gilt natürlich nur in diesem Spezialszenario Starkflation.
00:17:51: wie kann man sich da kurzfristig taktisch darauf ausrichten?
00:17:55: Aber ich glaube, genau was du gesagt hast.
00:17:57: Es geht ja eher um den langfristigen Blick und da sollte man eben nicht zu viel hin und her machen sondern am Ende darauf schauen dass man eine robuste Gesamtzusammenstellung hat.
00:18:08: Und grundsätzlich gilt natürlich, je länger der Zeitraum desto größer auch der Zinsizinseffekt und desto mehr kann man auch letzten Endes dann von den Entwicklungen profitieren.
00:18:18: Was man vielleicht auch ganz generell sagen kann – deswegen war das ja die Überschrift unseres letzten Kapitalmarktausblickes – eben Chancen nutzen Resilienzleben, dass es immer geht um die zwei Seiten.
00:18:29: einerseits Aktien sind wichtig unerlässlich in der langfristigen Anlage aber sie haben eben auch gewisse Schwankungen, die da drin sind.
00:18:38: Trotzdem sollte man natürlich die Chancen nutzen und auf der anderen Seite die Resilienz, in dem man eben nicht nur auf Aktien setzt sondern schaut verschiedene Esseklassen einzubauen beispielsweise Anleihen zu berücksichtigen vielleicht auch Rohstoffe Edelmetalle
00:18:53: etc.,
00:18:54: Immobilien und damit eben langfristig stabil aufgestellt zu sein und somit vielleicht auch mal kurzfristige wirtschaftliche schwäche Phasen durchstehen kann ohne gleichen Panik ausbrechen zu müssen.
00:19:05: Das würde ich nochmal bekräftigen wollen, denn Chancen nutzen, Resilienz leben.
00:19:09: Das kommt ja auch von dir und deinem Team, eurem Team.
00:19:11: Herr Schirmas ist ja auch häufig zu Gast hier.
00:19:13: Es begleitet uns das ganze Jahr schon.
00:19:16: Man muss wirklich ganz klar sagen, keiner muss wissen welches Szenario kommt.
00:19:21: Es empfiehlt sich einfach sein Vermögen eben so aufzustellen dass man mit unterschiedlichen Szenarien umgehen kann.
00:19:27: Und das ist genau das was du gerade gesagt hast!
00:19:31: Ich würde jetzt gerne noch mal... Ein Schritt weitergehen, wenn wir mal so ein bisschen auf Altersvorsorge schauen und zwar nicht über die nächsten zwei oder drei Jahre sondern möglicherweise nehmen wir uns beide Milch noch über zwanzig Jahre oder dicht dreißig Jahre andere vierzig Jahre.
00:19:50: Die Frage nach Inflationen und Kaufkraft ist ja hier besonders relevant.
00:19:53: haben wir eben auch schon was ein bisschen angerissen.
00:19:56: in Deutschland stehen gleichzeitig einige Veränderungen an.
00:19:59: ich finde wohlwollende Veränderungen, wenn auch noch in Nuancen Stichwort Altersvorsorge-Depot Fristadrente überhaupt die stärkere Einbindung des Kapitalmarkts.
00:20:11: Was bedeutet das aus deiner Sicht für die Altersversorgung der kommenden Generation?
00:20:18: Ja also ich finde grundsätzlich dass auf jeden Fall Veränderung die begrüßenswert sind zum einen Ich sage jetzt mal so pauschal den Deutschen ein bisschen die Angst vor dem Kapitalmarkt zu nehmen dadurch dass man eben näher daran geführt wird, auch durch Teile der gesetzlichen Rente und allen was du gerade genannt hast.
00:20:36: Und zum anderen eben auch weil die Beispiele aus anderen Ländern sei das USA, sei das Schweden... eben zeigt, wie erfolgreich es laufen kann.
00:20:45: Das Einzige, wovor ich vielleicht warnen will oder wo man vielleicht einfach vorbereitet sein muss – das ist eben nicht heißt jetzt am ersten, ersten, zweizig, sieben und zwanzig wenn's losgeht dass sofort die Kurse explodieren sondern es kann sein, dass wir hier erstmal eine Korrektur haben.
00:21:01: Das kann keiner Stand heute prognostizieren.
00:21:04: aber auch da kann man sagen je länger der Anlagehorizon desto eher ist sowas vielleicht sogar positiv, denn wenn man jetzt als junger Mensch günstig einkaufen kann weil die Kurse korrigiert haben.
00:21:15: Das so länger kann man dann eben auch von einer Erholung profitieren und hat eben günstige eingekauft.
00:21:20: also insofern finde ich das auf jeden Fall begrüßenswert hier eben sich anzunähern.
00:21:25: aber ich glaube der zweite Baustein und dass sie eben die ja ich sag mal Finanzbildung Ist aus meiner Sicht noch so ein bisschen ausstehend, weil man macht jetzt viele Versprechungen.
00:21:36: Man sagt Jetzt wird alles besser und das Rentenproblem ist gelöst aber es gehört halt sehr viel Wissen dazu.
00:21:41: einfach dass Kapitalmärkte nicht nur eine Richtung kennen sondern eben zwei oder mit Seitwärtsbewegung sogar drei.
00:21:48: Und es heißt eben, wie gesagt nicht dass wir jetzt sofort hier positiv starten sondern es kommt auf den Anlagehorizont an und je länger der eben ist desto eher kann man auch Durststrecken durchstehen.
00:21:59: Kann man auch Korrekturen vielleicht sogar Crash überleben und desto er kann sich das dann wie ich es eben gesagt habe sogar positiv in der langen Frist zeigen.
00:22:07: Ich glaube, wenn wir auf die Historie schauen.
00:22:09: Heute gibt es viele Möglichkeiten sich historische Aktienmärkte, verschiedene Aktien-Märkte anzuschauen ist genau das was du gesagt hast.
00:22:17: Wir hatten langfristig eine höhere Rendite je nach Währung, Opfer oder Nachinflation.
00:22:22: Lass uns irgendwie jetzt mal sechs, sieben Prozent nennen.
00:22:25: Aber man muss eben ganz klar sagen Die bekommst ihr eben auch um diese Schwankungen auszuhalten Die Muster aushalten.
00:22:32: Es empfiehlt sich nicht zu versuchen der Markt zur Time.
00:22:35: also Geh sofort rein, wenn du sagst doch.
00:22:38: Da kennst du ein gutes Modell.
00:22:40: damit funktioniert das mit guter Prognostizierbarkeit.
00:22:44: Mir ist es nicht bekannt Bayern holt wer glaub ich auch noch mal was was wir hier einrufen könnten dass man sich eine Strategie überlegt und die dann einfach wirklich durchzieht.
00:22:52: Du hast den Zinsistenz häufiger angesprochen heute schon Das heißt Gewinnmittnahmen sind vielleicht auch strengstens zu überlegen um eben das auch nicht ja irgendwie so'n bisschen wieder ins Gegenteil zu kippen.
00:23:03: Lass uns zum Schluss nochmal schauen, dass wir es ganz konkret machen.
00:23:07: Was würdest du denn heute jemanden der dreißig und oder auch jemandem der fünfundvierzig ist empfehlen?
00:23:12: Also mit Blick auf Vermögensaufbau und Altersvorsorge was würdest Du so jemanden mitgeben wollen?
00:23:18: so
00:23:18: Ich würde ihm natürlich sofort empfehlen, zu seinem Hasbarberater zu gehen.
00:23:22: Denn dort bekommt er die beste individuelle Beratung.
00:23:25: aber nein Spaß beiseite auch wenn es natürlich stimmt da hängen einfach sehr viele individuelle Themen noch dahinter.
00:23:32: das heißt wie ist die persönliche Risikoneigung?
00:23:35: Wie sind die persönlichen Umstände?
00:23:37: gibt's zum Beispiel Kinder denen was vererbt werden soll etc.
00:23:40: pp.
00:23:41: Das kann natürlich im persönlichen Gespräch immer am besten durchdacht oder berücksichtigt werden.
00:23:47: insofern Auch wenn das jetzt mit einem zinkenden Auge war, am Ende ist es das persönliche Beratungsgespräch was hier am meisten machen kann.
00:23:55: Was man aber natürlich schon übergeordnet sagen kann je länger der Anlage Zeitraum desto mehr Risiko kann man nehmen.
00:24:02: Das heißt wenn man jetzt noch Anfang dreißig ist oder in den zwanzigeren kann man durchaus eine höhere Aktienquote gehen weil man eben noch einen langen Zeitraum hat um eben auch mögliche Korrekturen wieder rauswachsen zu lassen.
00:24:15: Und ja, sollte man dann eben schon kurz vor der Rente stehen und nicht irgendwie intergenerational denken.
00:24:21: Eben dass man das womöglich an seine Kinder weiter vererbt sondern zum eigenen Konsum vorsieht Dann sollte man die Risikogquote natürlich deutlich runterfahren.
00:24:30: Eher Richtung Anleihen gehen, weniger Aktien und wenn Aktien dann eben eher Defensive das mal so übergeordnet.
00:24:37: aber wie gesagt ich finde es wirklich wichtig die individuellen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.
00:24:42: Wie viel Geld hat man auf der hohen Kante?
00:24:45: Was hat man vielleicht auch zwischenzeitlich damit vor?
00:24:47: geht's wirklich nur um die reine Altersvorsorge nach dem Erwerbsleben oder sind damit auch andere Ziele verbunden?
00:24:54: Also insofern hängen da viele, viele Fragen dran.
00:24:57: Aber grundsätzlich grob so wie ich das gerade gesagt habe je jünger desto mehr Risiko.
00:25:02: ergo mehr Aktien kann man durchaus nehmen.
00:25:04: Man hat ja früher und auch lange Zeit häufiger gesagt mit Eintritt ins Rentenalter-Aktienquote Hundertminus Lebenszeit.
00:25:11: Da würde ich aber sagen dass es valide überholt oder?
00:25:14: Ja also ich glaube Es war in der Vergangenheit vielleicht gar nicht der schlechteste Ratgeber weil das ja auch so eine gewisse Orientierung bietet von dem, was ich gesagt habe.
00:25:25: Aber am Ende ist es ja bei den wenigsten, dass sie auf dem Sterbebett genau mit Null Euro liegen, sondern meistens entweder man hat's vorher schon ein bisschen knapper oder man hat dann auch noch mehr und will das weiter vererben.
00:25:37: Insofern ist da die Brille inzwischen wichtiger über Generation hinweg zu denken und zu überlegen.
00:25:45: Und vor diesem Hintergrund hat sich diese Regel natürlich so ein Stück weit überholt.
00:25:50: Aber wenn man jetzt nur auf einen Menschen schaut, ja ist es nicht komplett aus der Luft gegriffen.
00:25:58: Also ich kann verstehen wo's her kam.
00:26:00: Wir sind fortgeschritten in der Zeit.
00:26:01: deswegen kommen wir auch tatsächlich schon zur Abschlussfrage.
00:26:04: vielleicht ein bisschen gemein denn du kennst sie nicht Ich kenne Sie.
00:26:07: Beantworten musst Du sie?
00:26:08: Ich stell' sie nur Deswegen...ich bin entspannt Du möglicherweise gerade ein bisschen aufgeregt.
00:26:13: Sag mal Wenn unsere Hörerinnen und Hörern jetzt aus dieser Folge nur EINEN Gedanken mitnehmen Welcher sollte das sein?
00:26:20: Ja, ich glaube der wichtigste Gedanke ist je früher man mit der Altersvorsorge anfängt desto besser weil man einfach eine längeren Zeithorizont hat.
00:26:29: Man kann vom Zinseszinn zins profitieren und man kann schwäche Phasen überbrücken.
00:26:35: deswegen.
00:26:35: Der Anlagehorizon Je früher man anfängt, desto besser.
00:26:39: das wäre die eine Botschaft, die ich mitgeben will.
00:26:41: Dann sag' ich Kobinian vielen Dank für deine Einschätzung und für das Gespräch!
00:26:47: Vielen dank dir.
00:26:48: Ich freue mich auf das nächste Gespräch.
00:27:15: Einschätzungen und Publikationen unseres Kapitalmarktteams finden Sie auf hasbar-kapitalmark.de.
00:27:25: Dort finden sie auch das aktuelle Zinsforum und weitere Informationen zu den Themen, über die wir heute gesprochen haben.
00:27:32: Bis zur nächsten Folge.
00:27:33: Bleiben Sie informiert.
00:27:35: Nutzen Sie Chancen.
00:27:37: Leben Sie Resilienz.
00:27:38: Bis bald Tschüss!
00:27:42: Wichtiger Hinweis Die in diesem Podcast besprochenen Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung noch einer Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.
00:27:56: Alle Einschätzungen geben die Meinung der Gesprächspartner zum Zeitpunkt der Aufnahme wieder, können sich jederzeit ändern.
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00:28:07: Der Wert von Kapital-Anlagen kann steigen oder fallen.
00:28:13: können Teile ihres eingesetzten Kapitals oder auch ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren.
00:28:20: Vergangene Wertentwicklungen, Prognosen und Erwartungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen.
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